Orgelmatineen Sommer 2026
12.07.2026 „Moonlight & Roses“
Benjamin Guélat
Die erste Matinée mit dem schweizer Organisten Benjamin Guélat war ein beeindruckender Auftakt der diesjährigen Konzertreihe! Das ausgefeilte Programm begeisterte das zahlreich erschienene Publikum, das mit jubelndem Applaus noch eine mozärtliche Zugabe zu hören bekam.

26.07.2026 „L´ Âme de Paris - Die Seele der Pariser Orgel“
Jürgen Sonnentheil
In der zweiten Matinée mit dem Titel L‘âme de Paris“ konnten die, erneut zahlreich erschienenen, Zuhörer in die ergreifende, teils ruhige, aber auch packende Musik der französischen Romantik eintauchen.
Diese Musikepoche mit seinen sehr dichten Klängen nimmt Raum ein. Durch diese besondere Orgel, deren Spezialitäten bei der Begrüßung von Jürgen Sonnentheil wunderbar beschrieben wurden, konnte das heutige Programm Menschen ansprechen, träumen lassen und, spätestens am Ende mit dem Finale aus der ersten Symphonie op. 14 von Louis Vierne, begeistern.
Nach einem langanhaltende Applaus gab es noch ein rhythmisches Pedalstück als Zugabe, welches die Zuhörerschaft zu Begeisterungsstürmen veranlasste.

09.08.2026 „Mit Mendelssohn unterwegs durch die Schweiz“
Sacha Rüegg
In der jüngsten Orgelmatinée am heutigen Sonntag, 9. August 2026 konnten wir Zuhörer mit Felix Mendelssohn-Bartholdy durch die Schweiz wandern. Flirrende, sphärische Klänge führten uns vorbei an der Himmelsleiter, ließen den bekannten Friburger Hirtenruf hören, das Echo der Berge erklang und nach einer rasanten Alpfahrt beruhigte sich die Wanderung im Abendsegen.
Herr Mendelssohn-Bartholdy machte Bekanntschaft mit einer schmissigen Rumba, geriet in ein Gewitter, nach welchem die Sonne die klare Bergluft strahlen ließ und man stelle sich vor, seine Orgelsonate entstehen ließ.
Viele Bilder von Gottes schöner Welt in den Schweizer Alpen kamen dem Zuhörer während dieser Stunde Orgelmusik in den Sinn.
Ein wahrlich schöner Sonntagsspaziergang, den uns Sacha Rüegg da bescherte.

23.08.2026 „Mondschein und Glockenspiel - eine Lichtreise“
Andreas Götz
Andreas Götz beendete heute die diesjährige Konzertreihe der sommerlichen Orgelmatineen. Mit drei Generationen französischer Komponisten hatte er ein sehr abwechslungsreiches Programm gewählt.
Kennt man die französischen Kathedralen, hat man dort schon mal Orgelmusik erleben können, schwangen heute ebendiese Klänge im Raum der St. Petri-Kirche, fühlte man diesen besonderen Geist, hörte „in der Ferne“ Glockengeläut.. Die Stimmung manch eines Stückes wurde durch das Erhellen des Kirchenraumes unterstrichen, wenn plötzlich die Sonne für Momente hinter den Wolken hervortrat.
Licht und Schatten, piano und tutti, warm und kräftig, cantabel und virtuos: eine schöne, wohltuende Klangreise begeisterte die vielen Zuhörer.

